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Was ist Zeit? Teil 2

Veröffentlicht: 26.12.2022  Autor: philipp  Beitrag vom: 26.12.2022
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Rückschau zum Teil 1

"Zeit, ewig während, unauslöschlich, nicht messbar, es sei denn, du hast eine Uhr"

Mit diesem Zitat aus dem Film "Alice im Wunderland - Hinter den Spiegeln" führte uns der Teil eins dieses Beitrags über die Zeit in eine Vorstellung, die wir in der Realität nur zu gut selbst erleben können. Manche Momente unseres Lebens waren und sind relativ zeitlos, sie dauern nach unserem Gefühl ewig und manche Momente sind schneller vorbei, als wir anfangs vermuteten. Woran mag das liegen, daß die Zeit eher relativ als statisch "anfühlt"?
Und doch gibt es eine Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig, die möglicherweise genau deswegen einen Zeittakt der Welt zur Verfügung stellt, um alle kommerziellen öffentlichen Prozesse, Abläufe und daraus resultierende Dokumente (Papiere) sowie digitalisierte Vorgänge dieser Art synchronisiert. Dies klingt in der ersten Betrachtung praktikabel und vernünftig, allerdings der Haken bei der Sache ist, daß wir als Menschen in allen Lebenslagen dieses Angebot der Zeit annehmen und damit uns in einen sekündlich immer wieder erneuerten Vertrag hineinbegeben und für diese "Verschuldung" als Gegenleistung jegliche Dienstleistung der Öffentlichkeit bezahlen müssen in der Währung, die man uns genau deswegen übergestülpt hat.
Die Basis dazu ist eine Atom-Uhr generierte Sekunde (engl. second), das Zweite also, daß dem Ersten, dem göttlichen Moment folgt - eine Zeit, ein Datum, ein Kalender, das Calendarium Gregorianum Perpetuum (Schuldenregister), der Gregorianische Kalender letztendlich, der alle Schulden der Menschen sammelt und zum Ausgleich auffordert.

Mehr dazu im Teil 1 [hier].

Mit der Entstehung der Industrialisierung und der daraus folgenden Vernetzung von Rohstoffhandel, Produktion, Verteilung/Vertrieb und der Entstehung von Lohn, resultierend aus der Berechnung von Arbeitsleistung aus einem Raum an Zeit, wurde ein weltweit zu koordinierendes Synchronsignal erforderlich. Anfangs schienen Zeitimpulse gesendet per Telegraph noch ausreichend gewesen zu sein, was sich aus der Einführung einer „Railway Time“ in England ergab. Es war die Ortszeit von Greenwich, wo sich seit 1675 die Königliche Sternwarte befand, die sich „Greenwich Mean Time“ nannte und sich auf den Null- (Zero) -Meridian bezog, abgeleitet aus astronomischen Beobachtungen. Allerdings wurde auf Grund der astronomischen Schwankungen eine genauere Messung der Zeit notwendig.

Die Stelle, die dieses Signal, bzw. die damit verbundene Zeit koordinierte und noch heute koordiniert, ist das Internationale Büro für Maß und Gewicht (IBMG) mit seinem Sitz im 'Pavillon de Breteuil' in Sèvres bei Paris, Frankreich. Außerdem verwaltet dieses Büro, bestehend aus 18 Vertretern der 59 Mitgliedsstaaten, das Internationale Einheitensystem oder SI (frz. Système international d’unités) ist das am weitesten verbreitete Einheitensystem für physikalische Größen mit der Aufgabe, ein weltweit einheitliches und eindeutiges System von Maßen auf Basis des Internationalen Einheitensystems zur Verfügung zu stellen. Das BIPM (Bureau International des Poids et Mesures = Gewichte und Maße) wurde zusammen mit dem Abschluss der Meterkonvention am 20. Mai 1875 gegründet und arbeitet unter der Aufsicht des „Internationalen Komitee für Maß und Gewicht“ (CIPM). Alle vier Jahre findet die Generalkonferenz für Maß und Gewicht (CGPM) statt, bei der die zentralen Angelegenheiten des BIPM entschieden werden.
Logo der Metrologic-GroupDie durch diese Koordinierungsstelle zur Verfügung gestellte Zeit nennt sich UTC-Zeit (Universal Time Coordinated). Für Deutschland lautet die Angabe dafür UTC+1. Die Sommerzeit wir mit UTC+2 dargestellt und die allgemeine Zeiteinheit ist die SI-Sekunde (Atomzeit). SI bedeutet Système international d’unités = Internationales Einheitensystem - es ist ein metrisches Einheitssystem >> Metrologie.

Paris oder Par Isis?

Wenn man davon ausgeht, daß der Name Paris -Par Isis- (für Göttin ISIS) bedeuten könnte und der Name des Sohnes OSIRIS ist, der auch unter dem Namen Horus (Anagram für hours, engl. für Stunden) bekannt ist und wenn man dann bemerkt, daß die Zeit mit dem Buchstaben „H“ (für Stunde = lat. hora) versehen ist, H wie Horus, der für den Sonnenkult steht, dann könnte man erkennen, daß wenn wir nach der Zeit fragen, wir die Stellung der Sonne wissen wollen. Wir fragen dann also nach dem Standpunkt einer Bewegung, die der Sonne im Raum. Im Lateinischen wird die Uhr auch als „horologorium“ bezeichnet.
Wir selbst als autarke biologische Systeme haben eine eigene Zeitsynchronisation, mit der wir völlig unabhängig sind. Wenn wir das erste Mal in eine Art von Lebendigkeit kommen und erhält der Herzmuskel seinen ersten Impuls, seinen Takt und führt seinen ersten Herzschlag aus. Diesem Takt folgt das Herz bis zu seinem letzten Schlag, der uns dann in den physischen körperlichen Tod bringt. Für Herzschlag kann man auch Herzmuskelkontraktion sagen. Und das Wort kontrahieren (was das Herz ja tut) bedeutet auch Kontraktion, Kontrakt, also Vertrag. Man könnte es auch einen Vertrag mit der Schöpfung nennen. Oder mit der anderen Seite, da von diesem Zeitpunkt aus der Zeittakt des Lebens gemessen, das Leben also in der Zeit per Vertrag, also Kontrakt, gefangen gehalten wird.
Die Fiktion ist gewissermaßen ein Abbild der Natur, der Wirklichkeit. Das System hat den lebenden Menschen in eine Zeittaktung integriert, was wir freiwillig tun, denn wir nutzen die System-gegebene Zeit und das Werkzeug Kalender (calendarium - Schuldbuch), und es sammelt die in uns ablaufende Lebenstaktung ein und damit unsere Lebensenergie und schöpft daraus Kraft für ihr eigenes Leben, da es ja selbst keine hat. Dies gelingt dem System, indem wir einen Kalender verwenden und uns auf das Datum berufen, dieses benutzen für unsere Zwecke, ohne zu bemerken, daß wir dadurch in kommerziellen Verträgen gebunden sind.

Calendarium - Beleihung menschlicher Lebenszeit

Das Datum, das Gegebene, wiederum ist ein Geschenk von Papst Gregor aus dem Kalendersystem von 1582, das dieser uns jeden Tag zur Verfügung stellt unter der Bedingung eines Vertrages. Wir sind damit seit Jahrhunderten, Ahnengeneration für Ahnengeneration in der Schuld und werden seitdem zur Kasse gebeten mit unserer Lebensenergie. Die Zeit wird nun verwendet, um die Konten am laufenden Tag zu synchronisieren und am Abend zu verrechnen, denn die doppelte Buchführung muß jeden Abend ausgeglichen auf Null stehen. Wir geben also freiwillig unsere Lebensenergie in das Kalendersystem und dies wird dann sekundengenau am Abend abgerechnet in der Synchronisation des Sekundentaktes, den uns das System zur Verfügung stellt über die PTB in Braunschweig und bei dem wir von Sekunde zu Sekunde einen neuen Vertrag eingehen, welcher nach jeder Sekunde abgelaufen ist und neu definiert wird und dem wir nicht widersprechen, ihn also stillschweigend annehmen.

Dies bringt uns kommerziell gesehen in eine Schuld, die wir über jegliche Gebühren, Kosten, Steuern und sonstige systemische Abgaben ausgleichen müssen und das allein durch Verwendung des Datums. Denn alles, was das System benötigt, ist ein Datum und eine Unterschrift, um alles dem Sekundentakt zuordnen zu können, egal, ob wir in einer Behörde einen Antrag stellen oder in einer Bank eine Kredit für ein Haus oder Auto erhalten wollen. Im Allgemeinen müssen wir meist neben dem Ort das Datum eingeben und eine Unterschrift leisten, normalerweise ist noch ein Geldbetrag vermerkt oder ein solcher Wert steht hinter diesem Prozeß. Das System ist darauf angewiesen, denn ihm gehört das Datum nicht, es ist Eigentum des Papstes Gregor, also des Calendariums.
Und nur dadurch, daß wir das Geschenk annehmen und es dann kommerziell (oder auch nur privat) verwenden, ist es auch für das System kommerziell nutzbar und dadurch werden wir automatisch, freiwillig und völlig unwissend durch unsere Annahme des Sekundentaktes (vom System zur Verfügung gestellt) zum Schuldner in einem Vertrag und zum Übertrager unserer Lebenszeit hinein in das System. Wir sind also per Geschenk gefangen in einem Sekundentakt und da wir nichts Anderes haben, als unsere Lebenskraft und Lebensenergie, beleihen wir diese freiwillig täglich, ja sekündlich und geben damit dem System einen fast unbegrenzten zinslosen Kredit, da uns dies ja nicht bewußt ist.
Der Kalender ist so gesehen ein Sammler, ein Kollektor, unserer Zeit an diesem Datum, diesem Tag und rechnet sie am Tagesende sekundengenau ab.


Ist der Ablauf unseres Lebens und sein Inhalt durch die Zeit vorbestimmt?

Das Leben und die Zeit

Jeder Mensch, soweit dem Autor bekannt, erhält mit seiner Geburt einen Namen. Doch hier stellt sich die Frage, wird ein Mensch wirklich geboren oder ist es eher eine Niederkunft? Dies wäre dann ein natürlicher Vorgang, doch wer oder was wird dann geboren? Im Englischen ist der Tag der Geburt der "day of berth", der phonetisch, also nach Klang gleichklingend ist mit "day of birth" bzw. birthday. Die ganze Welt befindet sich im internationalen Seehandelsrecht, somit wäre der "day of berth" schon passend. Er bedeutet den Tag des Ankerlegens eines neuen Schiffes, also gewissermaßen die Geburt des Schiffes, das "Zuwasserlassen". Da das Schiff verschiedene Arten von Dingen durch die Welt transportiert, also eine Form von Energie. Die Person wird im Kommerz auch als Vessel bezeichnet, ein Träger und Transporteur von Energie.

Das Meriam-Webster-Dictionary beschreibet "vessel" wie folgt:



Interessant ist hierbei der Ausdruck in Punkt 1 b: "eine Person, der eine Qualität (z. B. Begabung) verliehen wird". Dieser Person wird also die Begabung des jungen Menschen verliehen, der den Namen der Person erhalten hat durch die Registrierung des Knaben oder des Mädchens beim Standesamt, wo eine Umwandlung vom lebenden beseelten Menschen in ein "Kind" vorsich geht. Auf Geburtsurkunden kan man lesen (Beispiel): "... wurde ein Knabe geboren, das Kind trägt den Namen ...".

Wikipedia: der Name:

„Ein Name ist, nach einer aktuellen wissenschaftlichen Definition, ein verbaler Zugriffsindex auf eine Informationsmenge über ein Individuum.

Namen sind somit einer Person, einem Gegenstand, einer organisatorischen Einheit (z. B. einem Betrieb) oder einem Begriff zugeordnete Informationen, die der Identifizierung und Individualisierung dienen sollen (Funktion der Namenklarheit).“

Das ist die eigentliche Bestimmung eines Namens im System. Er hat also mit dem lebenden beseelten Wesen garnichts zu tun. Das System vergibt diesen Namen während der Registrierung des kleinen Wesens beim Standesamt, um eine Informations-Klarheit über das neu erschaffene "Vessel" zu erhalten, das (die Person) als Lebensenergie-Transporteur in ein energieloses, lebloses und lichtloses System zu behandeln und- zu benutzen! Denn Dinge, Gegenstände oder organisatorische Einheiten benutzt man im öffentlichen Kommerz.
Im Englischen ist diese "Anlieferung" eines Menschen in der Bezeichnung des "Geburtsraumes" erkennbar -> "delivery room" = Raum der Anlieferung. Im Deutschen bezeichnet den Vorgang der "Registrierung des Kindes" als "es wurde ein Kind zur Welt gebracht". Und genau das ist es auch. Das Kind ist eine Person, die während der Registrierung "geboren" wird in Form eines Obligationspapieres (Geburtenregistrierung). Es gibt im Kommerz des Systems zwei Arten von Papieren - geborene und gekorene. Hier kann jeder selbst gern weiter und tiefer recherchieren.

Das Wirtschaftslexikon24 beschreibt die beiden Orderpapiere wie folgt:




Hier kann man schlußfolgern, daß durch die Registrierung beim Standesamt ein geborenes Orderpapier erschaffen wird, das in Form einer Namensaktie dann für den "Staat" am freien Finanzmarkt riesige Renditen erzeugt. Denn hier könnte man sic fragen, welchen (Aktien-)Wert wohl ein Mensch in seiner Lebenszeit für das System erwirtschaften könnte?

Doch was eigentlich wurde beim Standesamt und wirklich registriert? Ein "Certificate of Title" eines "Personenkraftwagen" (ein sehr selten und schwer erreichbares Papier) enthält wesentlich mehr Angaben "zur Sache", als auf einer Geburtsurkunde zu einem Menschen zu finden ist, so als würde die Geburtsurkunde jemand anderen dokumentieren.

Wenn wir „zur Welt gebracht“ werden, dann sind wir EINS. Mit der Durchtrennung der Nabelschnur macht man aus uns ZWEI. Somit ist also als erstes der/die „Erstgeborene“ da (in der Bibelgeschichte bekannt - als Esau - siehe Esau-Segen) und dann der/die „Zweitgeborene“ und das ist die Nachgeburt (in der Bibelgeschichte bekannt - als Jakob). Im Französischen nennt sich das Erste naissance und das Zweite delivrance.

Naissance
Ort, Punkt, Der Moment an oder in dem etwas beginnt: Die Geburt des Körpers, die Geburt des Tages, die Geburt einer Idee.

Delivrance
Entfernung und Ausstoßung der Plazenta und der Membranen nach der Ausweisung des Kindes oder Tieres. (Dies ist die letzte Phase der Geburt. Sie erfolgt in der Regel innerhalb einer halben Stunde nach der Entlassung des Kindes.)

In der Regel wird das Erstgeborene durch Gewicht, Körperlänge und Kopfumfang (das Kapital - lat. capitis = Kopf, Capitol als Gebäude = Kopf des "Staates") in der Aufzeichnung beschrieben inklusive einem Datum und einer Zeit. Es wird der private Name, der vor dem Namen kommt, also der Vorname eingetragen. Und wenn die Registrierung vollzogen ist, dann bleiben nur noch Name, Geschlecht, Datum und Uhrzeit übrig, welche letztere dann auf der Geburtsurkunde gänzlich verschwindet. Bereits in der Geburtsanzeige aus dem Kreißsaal (engl. delivery room = Raum der Anlieferung) heraus an das Standesamt ist der Kopfumfang verschwunden. Im Zuge der Eintragung der Daten in das Geburtenbuch durch den Standesbeamten sind auch Körperlänge und Gewicht abhanden gekommen.
Was oder wer ist da eigentlich registriert worden? Was genau ist der Gegenstand der Registrierung und wohin sind diese Daten verschwunden? Vielleicht ins Nirwana oder ins Jenseits und könnte dies mit dem bürgerlichen Tod zusammenhängen? Denn das Erstgeborene scheint nicht mehr vorhanden, nicht mehr existent zu sein.

Wir sind sozusagen in der Zeit verloren gegangen.

Dies alles legt den Verdacht nahe, daß nicht das Erstgeborene registriert wurde, sondern das Zweite, die Nachgeburt, die Plazenta, die für das System ja von besonderem Interesse und Wert zu sein scheint. Und da aus forensischer Sicht in der Plazenta wohl keine väterlichen Erbinformationen vorhanden sind, hat diese Rolle eine künstliche Entität eingenommen - der Heilige Vater.

Das Black’s Law Dictionary 5th Edition 1979
“Born Alive” - “Lebendig geboren”


“ … Jedes Produkt einer solchen Empfängnis nach vollständiger Ausscheidung oder Entnahme von der Mutter, wird als lebendig geboren betrachtet und vollständig als menschliche Person anerkannt.“

Wow, welche Ausdrucksweise - "menschliche Person". Das wäre sowas wie ein lebender Schuhkarton mit Stoffwechsel.

Wenn wir mal davon ausgehen, daß die Registrierung selbst der Standesbeamte vornimmt, dieser den Zweitgeborenen registriert - wäre die Frage, wo ist der Erstgeborene geblieben, das Original? Man könnte davon ausgehen, daß in diese Rolle der Standesbeamte selbst geschlüpft ist, stellvertretend für den Heiligen Vater und wir haben damit garnichts mehr zu tun, wir sind überhaupt nicht gemeint auf der Geburtsurkunde. Da wir nicht darüber in Kenntnis gesetzt werden und glauben, die registrierte Person zu sein, mischen wir uns in die Tätigkeit des Standesbeamten ein, machen seinen Job, unbezahlt, ehrenamtlich und müssen daher für alles haften, was mit der Person zusammenhängt. Dies nennt man dann Geschäftsführer ohne Auftrag. Wir gehen also in die Haftung für die Person, obwohl uns dies nicht obliegt, die Treuhand also in anderen Händen liegt, aber an uns übertragen wurde durch unsere Unwissenheit bzw. Uninformiertheit.

Da aus dem Ursprung der Entstehung des Privaten, also in der Vereinigung von mütterlicher Eizelle und väterlicher Samenzelle und der daraus sich erschaffenden neuen Qualität - der ersten Zelle des späteren lebenden Wesens (auch genannt - Zigote) - sich auch die Privatautonomie erschließt, auf die keine Fiktion irgendeinen Einfluß hat und haben kann, müßte man genau an diesen Punkt zurückkehren und sich in diesen Punkt und/oder Ort der Erschaffung begeben, um das Recht der Privatautonomie auch vollziehen zu können.

Wenn man das Wort Zeit im Englischen betrachtet, dann heißt es Time. Und wenn man Time verkehrt herum liest, dann ergibt sich

EMIT - für aussenden, loslassen, ausstrahlen oder abgeben. Im Lateinischen finden wir für

emittere - freilassen, herauslassen, die Gefangenen freilassen.

Und wenn man TIME im Lateinischen sucht, dann findet man

timere/timeo - sich fürchten, in Furcht sein, nicht wollen, was man auch mit - keine Wahl - frei übersetzen könnte und somit auch irgendwie gefangen im Moment.
Man könnte daraus schlußfolgern, daß man hineingehen (und dann gefangen sein) und auch wieder herausgehen, also befreit sein kann.

Wir sind also nicht nur in der Zeit verloren gegangen, sondern trotz allem auch in ihr gefangen, aus der wir allerdings wieder ausbrechen können.

Abschließende Gedanken

Die Zeit kann man als eine Form der Anschauung der Welt, der Dinge, der Abläufe, betrachten. Sie besitzt weder Vergangenheit, noch Zukunft, sie ist immer Jetzt. Sie ist relativ, abhängig von den Sinneswahrnehmungen desjenigen, der Zeit wahrnehmen will, sich also an ihr ausrichten will. Je nach innerer Balance der Sinne selbst, erscheint die Zeit mal schnell und mal langsam vergehend. Das macht sie irgendwie „unberechenbar“, es sei denn, man verwendet als Alternative zur sinnlichen Wahrnehmung einen mechanischen bzw. physikalischen Zeit-Messer, einen Chronographen, eine Uhr. Denn die Zeit an sich existiert nicht, sie ist ein Konstrukt des menschlichen Geistes. Oder haben wir wirklich Zeit gespart, wenn wir Dinge schneller oder mit maschineller Hilfe erledigen? Wenn ja - wo ist dann die gesparte Zeit und kann ich sie an mein eventuelles Lebensende anhängen und sie zur Lebensverlängerung nutzen, wenn ich noch die Zeit erhalte, meine Zeitspardose zu öffnen?

Leben kann nur stattfinden im Augenblick, im Moment - im Momentum, dem ersten, doch entführt werden wir in das zweite und eigentlich nicht Existierende hinein, in dem kein Leben existieren kann, da dies nur eine Fiktion ist, die wir stillschweigend annehmen und damit in einem immerwährenden Vertrag gebunden sind.

Doch wer glaubt, daß er sich Vergebung im Jenseits durch eine Geldspende im Diesseits erhoffen darf, kann seine Spende in Form eines Peterspfennigs (Denarius Sancti Petri = antike römische Silbermünze im Wert von 10 Eseln) an die Katholische Kirche im Vatikan übertragen, was bereits und vermutlich seit dem 8. Jahrhundert geschieht und zum Reichtum der Kirche beigetragen hat. Dazu gibt es noch heute eine Bankverbindung dafür, der „Obolo di San Pietro“, also eine kleine Silbermünze (Obulus) für den Heiligen Peter/Petrus/Stuhl.

Hier geht es zum Teil 1 [hier].


Weiterführende Links zum Thema:
https://das-blaettchen.de/2015/07/die-doppelte-sekunde-33327.html
https://www.ptb.de/cms/ptb/fachabteilungen/abt4/fb-44.html
https://www.wissen.de/wortherkunft/zeit

Bildquellen:
Wikipedia
Encyclodedia Virginia
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Physik. Techn. Bundesanstalt
Greenwich Hospital

Letzte Aktualisierung: 27.12.2022
Tags: zeit chronos matrix chronograph datum kalender schuldbuch paris moment peterspfennig plazenta geburt geburtsurkunde niederkunft calendarium